Wallfahrten in St. Gudula

Wallfahrten, das Unterwegssein von Gläubigen zu einem besonderen Ort des Glaubens, haben eine lange Tradition im Christentum als auch im Judentum und im Islam.
Wallfahrt im heutigen Sinn bedeutet, dass Menschen aus der gewohnten Umgebung aufbrechen und Erfahrungen machen in der Anstrengung des Unterwegsseins, im Gebet und in der Meditation, in der Stille und im Gespräch mit anderen, die sich auch aufgemacht haben. Auch heute noch sind Christen davon überzeugt, an bestimmten für sie heiligen Orten Gott besonders nahe zu sein (im Heiligen Land, an den Gräbern großer Heiliger wie Santiago des Compostela, Assisi oder Rom). Dazu zählen auch die Stätten, an denen die Gottesmutter in bezeugten wunderbaren Zeichen Menschen angesprochen hat und es auch heute noch tut.

 

Einer dieser Wahlfahrtsorte ist Kevelaer mit dem Gnadenbild der Gottesmutter als „Trösterin der Betrübten“. Hierhin pilgern schon in langer Tradition auch viele Mitmenschen aus Rhede. 
Die große Gemeindewallfahrt zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem PKW findet immer am 3. Sonntag im September statt (Fußwallfahrt von Samstag bis Montag, Fahrradwallfahrt am Samstag und Sonntag, mit dem PKW am Sonntag).

 

Die Senioren unserer Gemeinde sind in einer Halbtagsfahrt immer am 2. Mittwoch im Juni zur „Trösterin der Betrübten“ nach Kevelaer unterwegs. 

 

Die Programme und Abläufe sowie die Anmeldemöglichkeiten werden rechtzeitig hier auf der Homepage veröffentlicht.
 

Kevelaer-Wallfahrt 2020

Die Pilgerleiter/innen und Verantwortlichen aus dem Seelsorgeteam haben sich getroffen, um über die jährliche Kevelaerwallfahrt zu sprechen. In diesem Jahr wäre sie am Wochenende 19.-21. September.

 

Zum Zeitpunkt des Treffens konnten sich die Versammelten noch nicht entschließen, die Wallfahrt endgültig abzusagen. Angedacht ist, dass zumindest die Pilgermesse in der Basilika um 8.15 Uhr unter den dann geltenden Bedingungen in Kevelaer gefeiert werden könnte. Eine Entscheidung, ob und wie die Wallfahrt stattfinden kann, wird bei einem weiteren Treffen am 12. August getroffen und dann der Gemeinde mitgeteilt.

 

Allen Pilger/innen auf diesem Wege einfach schon mal herzliche Grüße, egal ob die Wallfahrt in diesem Jahr stattfinden kann, egal ob sie dann daran teilnehmen oder sich aufgrund der Risiken lieber gedanklich und von Zuhause aus im Gebet mit den Pilgernden verbinden.